Machen Sie doch was Sie wollen.

Lesezeit: 5 Minuten

War es Ihr Traum zu kontrollieren?

Wenn nicht, wie ist es dazu gekommen?

Als Sie Ihre Firma gegründet haben,

hatten Sie es sich so erträumt? Wollten Sie wirklich
 

  • Ständig anwesend sein?

  • Ihre Angestellten kontrollieren, weil Sie Ihren nicht vertrauen?

  • Micromanagement betreiben, weil Ihre Leute sich nicht selbst organisieren?

  • Regelmäßig Kunden besänftigen, weil zu viele Fehler gemacht und Termine verpasst werden?

Oder​ hatten Sie sich das nicht ganz anders vorgestellt?

Was, wenn Ihre Mitarbeiter plötzlich
 

  • Vollgas geben?

  • Konzentrierter arbeiten?

  • Weniger Fehler machen?

  • Kundenorientierter (Mit)denken?

  • Seltener krank feiern?

  • Eigenständig Entscheiden, anstatt Sie mit jeder Kleinigkeit zu belasten?

  • Ihnen Stress und Sorgen ersparen?
     

Wäre das nicht viel näher an Ihrem ursprünglichen Traum?

Warum klappt es nicht wie geplant?

Und welche Rolle spielen Sie dabei?

Nehmen Sie es nicht persönlich, aber...

Die meisten Angestellten kommen lieber zur Arbeit, wenn der Chef nicht da ist.

Es sei denn, er ist bei allen beliebt und respektiert. Die Realität sieht oft anders aus.

Chefs und Vorgesetzte verursachen Stress durch:
 

  • Allgemeinen Kontrollwahn (Angst vorm Chef) 

  • Gängelung und abwertendes Verhalten (egal ob bewusst oder unbewusst)

  • Ungerechtfertigter Kritik (selbst, wenn es nur so empfunden wird)

  • Strafende Blicke, wenn man zu spät kommt.

  • Eingeschränkte Freiheiten: einfach entspannt mit Kollegen quatschen, im Internet surfen,
    gemeinsam Spaß haben, die Mittagspause etwas überziehen.


​Ja, vieles davon gehört nicht zur Arbeit, die Sie bezahlen.

Aber es gehört zum Menschen dazu, wie das Verlangen nach Luft. Wir sind soziale Wesen, keine Maschinen.

Und es spielt eine große Rolle dabei, ob sich jemand bei Ihnen wohlfühlt und gerne für Sie arbeitet.

Wie viel wollen Sie wirklich arbeiten?

Und wo?

Wie klingt das: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Ist es notwendig, dass Sie jeden Tag vor Ort sind?

Müssen Sie zum telefonieren und e-mailen wirklich ins Büro?

Wäre Ihr Leben nicht entspannter, wenn Sie aus der Anwesenheits-
eine Abwesenheitspflicht machen, und stattdessen mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys hätten?

Es geht auch ohne Sie.

Sie müssen nur wollen.

Wodurch generieren Sie Umsatz?

Durch das Gewinnen zahlungskräftiger Neukunden oder durch die Kontrolle Ihrer Leute?

Für die Kontrolle könnten Sie jemanden einstellen, der deutlich weniger kostet als Sie.

Besser wäre, Sie geben Ihren Leuten einen triftigen Grund, sich stärker zu engagieren.

Machen Sie nicht den typischen Fehler im, statt am Unternehmen zu arbeiten.

Fokussieren Sie sich auf das Wesentliche, nicht auf den Kleinkram.

Sie sind Geschäftsführer, kein leitender Angestellter: Ihr Job ist nicht selber zu arbeiten,
sondern Arbeit zu schaffen, die andere machen. Deshalb heißt es Arbeitgeber

Sie müssen sich auch nicht ständig selbst vom reibungslosen Ablauf überzeugen.

Eine SMS nach Feierabend reicht: "Chef alles OK. Termin geschafft, Kunde zufrieden."

Was braucht es mehr?

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Mehr dazu:

„Chef ist nicht, der etwas tut,
sondern der das Verlangen weckt, etwas zu tun.“

Edgard Pisani

Französischer Politiker

Haben Sie keine Angst vor

Kontrollverlust

Lesezeit: 3 Minuten

Jens Meyer

Performance-Coaching

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