PERFORMANCEBOOTCAMP: TECHNIKEN 

Lesezeit: 3 Minuten

Es beginnt banal.

Die Fundamentals:

Schlaf

Laut einer Studie, leiden 80% aller Erwerbstätigen an Schlafstörungen.

Dabei hat Schlaf den größten Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit. Mehr

Wer unausgeschlafen zur Arbeit geht, hat keine Chance mentale Topleistung zu bringen.

Ernährung

Nahrung soll nicht einfach schmecken: Nahrung hat eine Funktion.

Sie ist unser Treibstoff und löst verschiedene biochemische Reaktionen aus. Mehr

Dehydrierung

Schon bei leichter Dehydration ist die Wahrscheinlichkeit, einen Fehler zu machen,
um 114% höher als normal und vergleichbar mit dem Konsum von wenig Alkohol. Link
Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Lethargie sind die üblichen Begleiterscheinungen.

Es gibt nicht den einen Trick, der uns 50% besser macht.

Aber es gibt mehr über 30, die uns jeweils 1-x% produktiver machen.

Hier eine nicht bierernst gemeinte/veranshaulichende Milchmädchenrechnung:

schlaf +5%

Ernährung +5%

Hydrierung+2

5 Mindhacks je 1%

3 Mindhacks je 2%

1 Mindhacks je 3%

3 Biohacks je 1%

öffentlicher gemachtes Ziel mit "negativen" Kosnequenzen: 10%

Mindhacking:
Die Kontrolle des übermächtigen Unterbewusstseins.

Antriebslosigkeit hat entweder physische (s.o.) oder mentale Ursachen.

Letzteres kann man beeinflussen, denn der Großteil unseres Lebens läuft unbewusst ab.

Ob wir

  • optimistisch oder pessimistisch sind,

  • fleißig oder faul,

  • perfektionistisch oder schlampig,

  • energiegeladen oder antriebslos sind,

entscheidet unser Unterbewusstsein. Der Grund sind unsere Erfahrungen und Glaubenssätze.

Diese sind nichts anderes, als antrainierte Reiz-Reaktionsmuster.
Daher macht es Sinn, diese zu unseren Gunsten zu beeinflussen.

Positives Denken: Doping für das Gehirn

Untersuchungen zeigen, unser Gehirn ist bei positiver Denkweise 30 Prozent produktiver
als im negativen, neutralen oder gestressten Zustand.

Der Grund ist simpel: Negativität verursacht Stress, welcher den rationalen Teil des Hirns beeinträchtigt.

Autosuggestion ist ein einfaches, aber mächtiges Werkzeug für die mentale Programmierung

Internale Repräsentation

NLP

Somatische Trigger

Pattern Interrupt

Mirracle Morning

Resilienz-Training

Journaling

Das Notieren von Gedanken trägt dazu bei den Kopf freizubekommen.

Man nimmt dabei automatisch eine distanziertere Position zu seinen Gedanken ein, was dabei hilft diese zu relativieren
oder Alternativen zu formulieren. So können wir aus negativen Glaubenssätzen positive entwickeln, die uns helfen Blockaden aufzulösen oder uns einfach nur der Unsinnigkeit mancher Gedanken bewusst werden, denn der bewusste Verstand arbeitet logischer (Ratio), als das emotionale Unterbewusstsein.

Dopamin Detox

Vogalansicht​

Biohacking:

Den Körper auf Höchstleistung trimmen.

Atmung und Herzschlagregulierung

Zusammenfassung

und Benefits

Sollten Sie jetzt denken "Das ist Nonsense." oder "Bei mir funktioniert sowas nicht", dann haben Sie Recht.

Nicht jede Technik wirkt bei jedem. Jeder muss etwas für sich finden, das für ihn funktioniert.

Deswegen liegt mein Fokus darauf, Ihren Leuten eine Übersicht über verschiedene Methoden zu vermitteln,
aus denen jeder die für ihn passende herauspicken kann. Durch den Austausch mit Kollegen ergibt sich so schnell eine Liste an Methoden, die bei vielen Funktionieren. Oft liegt der Unterschied von Erfolg und Misserfolg nicht daran, welche Methoden wir anwenden, sondern wie. Und da hilft es, wenn jeder seine Erfahrungen mit anderen teilt. Auch das gehört zum Performance-Bootcamp, das strukturierte Zusammenfassen von gelerntem, um die Erfolgsquote zu erhöhen. 
Es ist immer learning by doing. Anders geht es nicht.

Fakt ist, es funktioniert.

Nicht umsonst haben fast alle Spitzensportler einen Mentalcoach oder Sportpsychologen.

Aber man darf keine Wunder von einer einzelnen Methode erwarten. Deshalb vermittle ich Ihren Leuten,
das ganze als Werkzeug anzusehen, das situativ und im Kontext persönlicher Ziele unterstützend wirkt.
Keine Magie, sondern kleine Nadelstiche, die mit der Zeit ihre Wirkung entfalten.

Sie zweifeln?

Dann sehen Sie sich an, welch unglaubliche Leistungen Menschen vollbringen können,
sofern Sie gelernt haben, Ihren Geist kontrollieren können.

Ob Sie glauben, etwas zu können oder etwas nicht zu können: Sie werden immer Recht behalten. Henry Ford

Du bist heute das was Du gestern gedacht hast. Epikur

Biochemische Belohnung und ihre Aktivierungsprozesse
Neurotransmitter sind biochemische Botenstoffe, die die Erregung von einer Nervenzelle auf andere Zellen übertragen. Durch gezielte aktivierung können sie Stimmung und Verhalten des Spielers beeinflussen.
Die wichtigsten im Überblick:

Dopamin 
wirkt hauptsächlich auf die Antriebssteigerung und Motivation. Es wird durch das erleben neuer Erfahrungen ausgelöst, z.B. Erkunden und Entdecken, ebenso durch die Erwartung angekündigter Belohnungen.

Oxytocin 
beeinflusst soziale Interaktionen. Es ist mitverantwortlich für das Einfühlungsvermögen welches uns das Gefühl gibt „mitten drin“ zu sein. Unser Gehirn kann dabei nicht zwischen Real und Surreal unterscheiden, weshalb wir Geschichten als etwas selbst erlebtes abspeichern. Das ist der Grund, warum wir uns Geschichten besser merken können als Fakten. Soziale Interaktion und altruistisch motivierte Aktivitäten lösen Oxytocin aus.

Serotonin
hat Auswirkungen auf die Stimmungslage und wird im Volksmund oft als Glückshormon bezeichnet.
Es gibt uns das Gefühl der Gelassenheit, inneren Ruhe und Zufriedenheit. Dabei dämpft es Angstgefühle, Aggressivität, Kummer und das Hungergefühl. Depressive Verstimmungen lassen sich neurochemisch häufig auf einen Mangel an Serotoni zurückführen, eine Überdosierung kann zu Unruhe und Halluzinationen führen. 
Das Erinnern an vergangene Leistungen lässt uns Zufrieden fühlen: einer der Gründe, warum uns Auszeichnungen wie Urkunden und Medaillen etwas bedeuten. Serotonin ist einer der Hauptgründe von Spielsucht: die minütliche Verabreichung kleiner Dosen Glücks, von denen wir nie genug kriegen.

Endorphin
sind mitverantwortlich für die Entstehung von Euphorie. Das Endorphinsystem wird unter anderem in Notfallsituationen aktiviert. Bestimmte körperliche Anstrengungen (siehe Runner’s High) und Schmerzerfahrungen können durch die Ausschüttung von Endorphinen ein Glücksempfinden hervorrufen. Diese Wirkung ist inzwischen medizinisch anerkannt, wenn auch individuell höchst unterschiedlich erlebt.
Gewinnen setzt Endorphine frei, um so mehr, je größer die Herausforderung war.

Adrenalin 
ist ein Stresshormon und schafft als solches die Voraussetzungen für die rasche Bereitstellung von Energiereserven, die in gefährlichen Situationen das Überleben sichern sollen (Kampf oder Flucht).
Es sorgt dafür, das wir unter Druck keine klaren Gedanken fassen oder Emotionen empfinden können, die nichts mit der direkten Bewältigung der aktuellen Gefahr zu tun haben. Das Stressempfinden in Spielen wird nicht durch spezifische Aktivitäten sondern durch den Schwierigkeitsgrad geregelt.

„Aufgabe von Organisationen ist es,
die Stärken der Menschen produktiv zu machen
und ihre Schwächen unwesentlich.“

Peter Drucker

Ökonom und Pionier der modernen Managementlehre

Jens Meyer

Performance-Coaching

jens.meyer@vonnichts-kommtnichts.de

040 58 972 145

Niendorfer Kirchenweg 15

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