Du bist, was du isst.

Stress für den Verdauungstrakt:

Wie Ernährung die Leistung beeinflusst.

Wir ignorieren die Natur.

Tiere ruhen sich nach dem Fressen aus, Menschen setzen sich an den PC und sollen sich konzentrieren.
Rein biologisch ist das absurd,
 denn Verdauung ist für den Körper harte Arbeit.
Darum haben wir keinen Hunger, wenn wir krank sind,
d
enn unser Immunsystem braucht all seine Kräfte im Kampf gegen den Infekt.

Müde nach dem Mittagessen?

Das hat 3 Gründe:

1. Insulin. Es wird durch einen zu hohen Blutzuckerspiegel aktiviert, um diesen wieder zu reduzieren.

2. Für die Verdauung wird eine Menge Blut in den Magen befördert. 

3. Unser Körper wechselt in den Ruhezustand.

Parasympathikus: 

Er steuert die Ruhe- und Regenerationsphasen unseres Körpers („rest and digest“). Link

Dies führt u.a. zu niedrigem Blutdruck, langsamem Puls und Antriebslosigkeit.

Wir befinden uns um Erhohlungszustand, ausgelöst durch zu viel Nahrung. 

Diagnose: selbst Schuld.

Fit statt müde:

Weil Stundenlanges schlafen im Büro nicht möglich ist (wir wissen, dass es trotzdem vorkommt),

müssen wir durch bewusste Ernährung verhindern, dass unser Körper schlappmacht.

Hier hilft leichte Kost mit wenig Zucker, denn Ballaststoffe und Fett lösen kein Insulin aus.

Kleine Mahlzeiten beanspruchen zudem den Verdauungstrakt weitaus weniger.

Intermittierendes Fasten: 

Mehr Leistung durch weniger Energie.

Sitzen verbraucht kaum Energie.

Daher besteht kein Grund, sich regelmäßig welche zuzuführen.
Zumal wir alle mehr als genug an unseren Hüften mit uns herum tragen.


Der Zucker im Kaffee, die Banane zwischendurch, Cola / Fruchtsaft gegen Durst, Schokolade gegen Stress
und die Gummibärchen aus Gewohnheit: Das alles verursacht eine Achterbahnfahrt ​des Blutzuckerspiegels. 
Dann klopft das Insulin an und unsere Energie geht in den Keller (die Fettspeicher). 

Besser einfach mal die Klappe halten.

Also nichts essen. Denn in der Fastenphase übernimmt der Sympathikus.

Er sorgt für eine erhöhte Handlungsbereitschaft: Puls und Blutdruck steigen an, der Blutglukosespiegel steigt,
um eine rasch verfügbare Energiequelle zu erschließen, das Aufmerksamkeitslevel wird gesteigert.

Und es hat einen weiteren positiven Effekt:

Unser Körper frisst sich selbst.

Unter bestimmten Voraussetzungen startet der Körper seinen Selbstreinigungsprozess: Autophagie.

Dabei recycelt er beschädigte Zellen und verwendet deren Baustoffe erneut.

Im Klartext: Aus alt mach neu. Und das funktioniert am besten im Fastenzustand.

Intermittierendes Fasten

Um unserem Körper ausreichend Zeit zu geben, sich zu reinigen und obendrein
vom leistungssteigernden Effekt des Sympathikus zu profitieren, sind Fastenzyklen optimal.
Es gibt mehrere Varianten, z.B. das 16/8 Modell: 16 Stunden fasten, 8 Stunden essen.
Also einfach mal das Frühstück weglassen. Eine andere Möglichkeit ist ein Tag pro Woche zu Fasten. 

Da muss jeder für sich die beste Variante wählen. 

Menschen mit Vorerkrankungen sollten hierfür natürlich einen Arzt befragen.

Gut gemeinte Falle:

Die Nachteile von Snackbox und Obstkorb.*

*Gilt nur für sitzende Tätigkeiten.

Der Obstkorb: Mythos der Mitarbeitermotivation mit fadem Beigeschmack.

Wenn eine Firma in Stellenausschreibungen mit einem Obstkorb wirbt, krieg ich die Wut.

Nein, ein Obstkorb motiviert nicht! Ein Obstkorb führt allenfalls zu Übergewicht, mehr nicht.

Obst hat neben seinen (durch unreifes Ernten und Monokultur) wenigen Vitaminen eine Menge Fruchtzucker.
Und der kann genau wie Alkohol nur von der Leber verstoffwechselt werden. Ohne ins Detail zu gehen: 
Das ist problemlos für Sportler, aber schlecht für Bürostuhlakrobaten.

Besser als Obst ist Studentenfutter (ohne Rosinen), eine Avocado, Salat, Gemüse oder alles mit einer niedrigen glykämischen Last (vergessen Sie den glykämischen Index, er ist irreführend). Link

Klarstellung

Das alles ist natürlich Typgebunden.
Erkrankungen (Diabetes/Metaboles Syndrom/etc.) und der Lebensstil (Sport oder Couch) spielen hier hinein.

Aber Energie führen wir nun mal durch Nahrung zu, und ob die im Hirn oder an der Hüfte landet,
können wir durch Zeitpunkt und Art der Nahrung beeinflussen.

Das macht den Unterschied:

Profisportler haben einen Ernährungsberater. Büroarbeiter haben die Snackbox. 

Es sollte jedem klar sein, dass das alles andere als optimal ist.

Fazit:

Was, wann und wie oft?

1. Weniger Essen

Entlastet den Verdauungstrakt​ und verhindert, dass unser Körper in den Ruhezustand wechselt.

2. Weniger oft Essen

Fasten hält uns im leistungssteigernden ergotropen Zustand und reinigt unseren Körper.

3. Das richtige Essen

Weniger Zucker, mehr gesunde Fette, Proteine und Ballaststoffe.

Das sind Bausteine für unseren Körper statt unsere Fettpolster.

Bonus:

Das ist eine Möglichkeit für Sie, durch ein Beratungsangebot zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:

1. Sie helfen Ihren Leuten, sich gesünder und effektiver zu ernähren.

2. Ihre Leute werden leistungsfähiger (und im besten Fall langfristig seltener krank).

Win-Win.

 

 

Nahrung ist Treibstoff.

Wer falsch tankt, fährt im ersten Gang.

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Jens Meyer

Praktikables Personalcoaching

jens.meyer@vonnichts-kommtnichts.de

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