Schützen Sie Ihr Geld.

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Sind Personalkosten wirklich zu hoch?

Oder fühlt es sich nur so an?

Fragt man deutsche Unternehmer nach den größten Kosten, sind das meist die Personalkosten.
Logisch, dass keiner mehr als nötig bezahlen will. Darum werden Gehaltsverhandlungen hart geführt
und geldwerte Vorteile sind in vielen Unternehmen ein Luxusgut. Vom 13. Monatsgehalt ganz zu schweigen.

 

Das Problem: Gehalt und Sonderleistungen werden VOR der Arbeitsaufnahme verhandelt.

Aber ist der Arbeitsvertrag erst einmal unterschrieben, wird wenig unternommen, um langfristig
Top Leistung für das Gehalt zu bekommen. Das große Geld wird jedoch nicht einmalig am Anfang gespart,
sondern durch Permanentes ermöglichen von Höchstleistung. Auch ein Sportwagen bringt ohne regelmäßige Pflege seine PS irgendwann nicht mehr auf die Straße. Selbes gilt für Ihre Leute.

Wie klug investieren Sie?

Angestellte sind eine Investition.

Man muss sie pflegen, um einen Ertrag zu bekommen.

Zahlen Sie 100% Gehalt für 80% Leistung, haben Sie schlecht investiert.

Das kann schnell ein kleines Vermögen sein, das von Ihrer Tasche in die Spalte „Fehlinvestition“ wandert.

Beispielrechnung:

30 Angestellte, je 3.000€ brutto, zzgl. Arbeitnehmeranteil = 3.600€
x12 Monate = 1.296.000€/Jahr

Leisten Ihre Angestellten nur 80%, verlieren Sie jedes Jahr 259.000€.

Eine Eigentumswohnung. Für nichts.

Dieses Problem löst sich nicht, indem Sie bei Neuanstellungen jeden Bewerber um 300€ nach unten drücken.

Der große Hebel sind die 20%. (Oder welcher Wert sich bei Ihnen ergibt.)

Sie werden nicht die halbe Mannschaft austauschen können.

Sie können sie allerdings besser machen.

Problemlösung in 3 Schritten

Mehr Leistung passiert nicht einfach so.

Es ist eine bewusste Entscheidung, die durch gute Argumente herbeigeführt werden muss.

1. Es beginnt mit dem Warum.

Nicht dem offensichtlichen "Der Chef will Geld sparen."

Sondern einem Warum das auch Ihr Team betrifft:
 

  • Ein sicherer Arbeitsplatz.

  • Begeisterte Kunden, die auch weiterhin Geld für eine zufriedenstellende Leistung bezahlen, 
    und damit das eigene Gehalt sichern.

  • mehr Mitbestimmung

  • mehr Eigenverantwortung

  • mehr Freiheiten 

Alles non monetäre Anreize, die sich positiv auf Ihrem Konto bemerkbar machen.

2. Unternehmerisches denken.

Motiviert zu sein alleine reicht nicht aus. Angestellte müssen auch aus Kundensicht agieren,
damit sich dort Zufriedenheit einstellt, denn gute Arbeit alleine reicht nicht. Die wird vorausgesetzt.

Es beginnt mit jeder Mail, jedem Telefonat und dem Anspruch, für den Kunden mitzudenken.

 

Das bedarf eines gedanklichen Wandels, denn gut gemeint ist nicht automatisch gut genug.

Neben der vertraglich geregelten Dienstleistung erwarten Kunden vor allem Zuverlässigkeit.

Ein paar Enttäuschungen zu viel, und all die "gute Arbeit" war umsonst.

Allerdings ist unternehmerisches Denken den wenigsten Arbeitnehmern in die Wiege gelegt.

Aus diesem Grund wagen nur 5% der Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit. 
Wenn Sie also wollen, dass Ihre Leute unternehmerisch denken, bringen Sie es ihnen bei,
indem Sie sie für Ihre Sorgen und Nöte als Unternehmer sensibilisieren. 

3. Das Wie.

Wer bislang nicht zu Ihrer Zufriedenheit performt hat, wird dieses Verhalten nicht einfach so ändern können.

Es war nie Absicht, nur ein Mangel an Motivation und fehlendes Know How.

Beides kann man ändern.

 

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, wissen Sie schon, welche Stellschrauben es gibt.

  1. Ein produktives, stressfreies Betriebsklima.

  2. Gute Gründe, sich zu motivieren.

  3. Das Erlernen produktivitätssteigernder Techniken.

 

Wichtig dabei: es muss auch für Ihre Leute was drin sein, denn Eigeninteresse schlägt Forderung in 10/10 Fällen.

„Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen,
indem du Anderen Nutzen gewährst.“

Marc Aurel

Römischer Kaiser und Philosoph

Jens Meyer

Performance-Coaching

jens.meyer@vonnichts-kommtnichts.de

040 58 972 145

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