Stress ist nicht gleich Stress.

Entscheidend ist der Auslöser.

Verwechseln Sie Stress nicht mit Zeitdruck.

Ein knapper, aber realistischer Termin ist eine Herausforderung. (Eustress)

Der Körper schüttet Adrenalin aus, welches die Leistungsfähigkeit erhöht.

Bei Erfolg stellt sich ein positives Gefühl ein, das Glückshormone freisetzt.

Davon wollen wir mehr.

Negativer Stress hingegen schüttet Cortisol aus. (Distress)

Unser Gehirn wechselt in den urzeitlichen Fight-or-Flight-Modus: 
Oberste Priorität hat jetzt die Beseitigung der Stressquelle. Nicht der Job.

Unter solchen Voraussetzungen bringt niemand Bestleistung.

 

Wollen Sie Leistung, vermeiden Sie Stress!

Unsichtbarer Stress.

Unterforderung & Langeweile

Langeweile im Büro

Das ist schlafen mit den Händen auf der Tastatur, immer mit der Angst im Nacken, aufzufliegen.
Das ist im doppelten Sinne unproduktiv, d
enn erholen kann sich so niemand.

Mein Rat:

 

Lassen Sie es einfach zu.

Jeder hat seine Leistungstiefs. Dann ist es besser, sich aktiv auszuruhen, anstatt zu tun, als würde man arbeiten.
Jeder weiß selbst am besten, wann er eine Pause braucht, und man kann sich nicht vorab erholen.
Was hier hilft: Bewegung, frische Luft, und auch wenn es nervt:

Stress vermeiden, denn der zieht noch mal Energie. Info

Stress für den Verdauungstrakt:

Wie Ernährung die Leistung beeinflusst.

Tiefschlaf nach der Mittagspause

Sie kennen das vielleicht: nach dem Mittagessen fällt man gefühlt in ein Koma.
Auch hier spielt ein Hormon die Hauptrolle: Insulin. Es wird durch einen hohen Blutzuckerspiegel
aktiviert und hat die Aufgabe, diesen zu normalisieren.

Wir ignorieren die Natur

Tiere ruhen sich nach dem Fressen aus. Teils durch stundenlanges schlafen.

Menschen hingegen setzen sich an den PC und sollen sich konzentrieren. Rein Biologisch ist das Absurd, 
weil Verdauung für den Körper harte Arbeit ist. Darum haben wir keinen Hunger, wenn wir krank sind,
d
enn unser Immunsystem braucht all seine Kräfte im Kampf gegen den Infekt.

Weil Stundenlanges schlafen im Büro nicht möglich ist (wir wissen, dass es trotzdem vorkommt),
sollten wir durch bewusste Ernährung verhindern, dass unser Körper schlapp macht.

Hier hilft leichte Kost mit wenig Zucker. Etwa Salat oder Nüsse, denn Ballaststoffe und Fett lösen kein Insulin aus.

Kleine Mahlzeiten beanspruchen zudem den Verdauungstrakt weitaus weniger.

*Gilt nur für sitzende Tätigkeiten.

Gut gemeinte Falle:

Die Nachteile von Snackbox und Obstkorb*

Der Obstkorb: Mythos der Mitarbeitermotivation mit fadem Beigeschmack

Vorab: Wenn eine Firma in Stellenausschreibungen mit einem Obstkorb wirbt, krieg ich die Wut.

Nein, ein Obstkorb motiviert nicht! Ein Obstkorb führt allenfalls zu Übergewicht, mehr nicht.

Obst hat neben seinen (durch unreifes Ernten und Monokultur) wenigen Vitaminen eine Menge Fruchtzucker.
Und der kann, genau wie Alkohol, nur von der Leber verstoffwechselt werden. Ohne ins Detail zu gehen: 

Das ist problemlos für Sportler, aber schlecht für Bürostuhlakrobaten.


8 Stunden sitzen verbraucht kaum Energie

Daher besteht kein Grund, sich regelmäßig Energie zuzuführen. Der Würfel Zucker im Kaffee, die Banane zwischendurch, Cola / Fruchtsaft gegen Durst, Schokolade gegen Stress, und die Gummibärchen aus Gewohnheit:
das alles verursacht eine Achterbahnfahrt
​des Blutzuckersspiegels. 
Dann klopft das Insulin an und unsere Energie geht in den Keller (die Fettspeicher). 

Weniger ist mehr

Auch wenn es unlogisch klingt, wir haben mehr Energie, wenn wir weniger essen, denn das garantiert einen
konstanten Blutzuckerspiegel. Besser als Obst ist Studentenfutter, eine Avocado, Salat, Gemüse oder alles mit einer niedrigen glykämischen Last. Vergessen Sie den glykämischen Index, er ist irreführend. 
Info

 

Klarstellung

Das alles ist natürlich Typgebunden und gilt nicht für jeden.
Vorerkrankungen (z.B. Vorstufen von Diabetes) und Lebensstil (Sport oder Couch) spielen hier hinein.

Aber Energie führen wir nun mal durch Nahrung zu, und ob die im Hirn oder an der Hüfte landet,
können wir durch Zeitpunkt und Art der Nahrung beeinflussen.

Das macht den Unterschied

Profisportler haben Ernährunsberater. Büroarbeiter haben die Snackbox. 

Es sollte jedem klar sein, dass das alles andere als optimal ist.

Du bist, was du isst.

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Jens Meyer

Praktikables Personalcoaching

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