Warum ausgerechnet Sie?

Ein Perspektivenwechsel.

Sie suchen Personal, am besten maßgeschneidert nach Ihren Wünschen.

Aber was hat das mit dem Bewerber zu tun?

Exakt nichts. Der kümmert sich nämlich nicht primär um Ihre Wünsche, sondern erstmal um seine.

Und hier prallen Wunschdenken und Realität aufeinander.

Ihre Wünsche:

möglichste viel Leistung für möglichst wenig Geld

Unterordnen statt Extrawünsche

Bereitschaft für Mehrarbeit/Weiterbildung/etc.

Erst die Firma, dann das Privatleben 

Bewerbers Wünsche:

das Gegenteil

das Gegenteil

eher selten ein aufrichtiger Wunsch

das Gegenteil

Warum ist das so?

Reiner Egoismus?

nicht jeder ist apple oder facebook, wo die guten leute schlange stehen. seien sie ehrklich zu sich, was haben sie zu bieten, 

Notwendigkeiten sind Existenziell. Alles andere nicht.

Wenn jemand einen Job sucht, hat das in der Regel einen alles überwiegenden Grund:

Der Zwang, Geld verdienen zu müssen.

Erst danach kommen andere Gründe zum tragen, wie Spaß an der Arbeit, interessante Projekte, usw.

Aber bevor jemand bei Ihnen arbeitet, und die netten Kollegen und den coolen Chef wertschätzt,
sind Sie erstmal nichts anderes als ein potenzieller Geldgeber.

Wie soll sich jemand mit Ihrer Firma identifizieren, bevor er ein Teil dessen ist?

Sofern Sie es nicht glaubwürdig kommunizieren oder Ihnen ein Ruf vorauseilt, ist das völlig ausgeschlossen.

Also wäre es Sinnvoll, den Fokus mehr auf die Sicht des Bewerbers zu legen, damit es überhaupt die Chance
auf eine Überschneidung der Interessen gibt.

Also hören Sie auf sich in höchsten Tönen zu loben (das machen alle, damit können Sie nicht Punkten),
und beantworten Sie Ihren Wunschkandidaten die alles entscheidende Frage:

Warum sollte ich ausgerechnet bei denen arbeiten?

Genau diese Frage stellt er sich nämlich.
Und wenn Sie die nicht beantworten können, geht er woanders hin.

Hören Sie auf mit Eigenmarketing

Wir sind Marktführer hier, Ausgezeichnet dort, etc, BlaBla.

Warum sollte das für einen Bewerber wichtig sein?
Was hat er davon? 

Die Realität sieht anders aus:

All das spielt keine Rolle, wenn das Betriebsklima schlecht und der Chef ein cholerisches Arschl*** ist.

Desweiteren bekommt er ein durchschnittliches Gehalt, und ist nicht direkt am Unternehmenserfolg beteiligt.

Die ganze Schönfärberei hat nichts mit seinem Alltag zu tun und ist nichts weiter als Eigenlob.

Hören Sie auf, IHRE Vorteile aufzuzählen, und zeigen Ihm stattdessen SEINE.

Wenn er dann bei Ihnen ist und sich mit Ihren Werten identifiziert, können Sie anfangen mehr zu verlangen.

Nicht vorher.

Sie heiraten ja auch nicht beim ersten Date, sondern nachdem Sie merken, dass sie miteinander harmonieren.

Warum sollte das bei Arbeitnehmern anders sein?

Bewerber sind auch Menschen und haben wie alle anderen eigene Interessen.

Respektieren Sie das. Reagieren Sie darauf.

Gute Leute für sich zu begeistern ist kein Selbstläufer. Es ist Teil Ihres Jobs.

Kontakt

Jens Meyer

Praktikables Personalcoaching

✉ jens.meyer@vonnichts-kommtnichts.de

 040 58 972 145

Niendorfer Kirchenweg 15

22459 Hamburg

Steuernnummer: 45/160/04059

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